Minderjährige und Familien in Problemlagen
Aktuelle Mitglieder der Sektion:
- Arbeitskreis Eltern Behinderter - AEB
- Genossenschaft für soziale Solidarität - Casahaus
- Südtiroler Kinderdorf
- Vereinigung der Pflegeeltern Südtirols
- Vereinigung 'Pro Juventute'
Ergebnisse 2007
Es wurde festgestellt, dass es einen Bedarf für eine Übersicht der Freizeitgestaltungsmöglichkeit für behinderte Kinder in Bozen gäbe - eine Anregnung, die an die Gemeinde Bozen bzw. an den Betrieb für Sozialdienste gerichtet worden ist.Verantwortliche:
Giorgio Ballarin (stellv. Vorsitzender)
Monica Margoni (Mitarbeiterin)
Kontakt:
Tel. 0471 324667
giorgio.ballarin@aziendasociale.bz.it
monica.margoni@social.bz.it
Stellungnahmen
vom 07.02.2007Generationsbeziehungen
Die Beziehungen und der Austausch zwischen den Generationen, vor allem zwischen Großeltern und Kindern sollen bestärkt werden.
Ausbildung
An den Schulen soll es Bildungsangebote geben, welche Jugendliche auf Projekten der Gemeinwesensarbeit aufmerksam machen und ihnen auch die Möglichkeit zur direkten Begegnung mit Menschen mit Behinderungen bieten.
Familiennetzwerke
Die Bildung von lokalen Familiennetzwerken wird angeregt, wobei die Familien ihre Verfügbarkeit anbieten und zu diesem Zweck auch entsprechende Ausbildung erhalten, wie es etwa in Vorarlberg bereits der Fall ist ("Familienkrisendienst"). Dieses 'Familiennetzwerk' sollte in Krisen aktiv werden, z.B. wenn ein Kind in einer problematischen familiären Situation verwickelt ist.
Sozialarbeiter
Die Zusammenarbeit und der Austausch der Informationen zwischen den Sozialarbeitern, welche ihr Fachwissen zur Verfügung stellen und der Familien, die sich in der Betreuung mit dem Herzen engagieren, soll intensiviert werden.
Krisensituationen
Es bedarf einer 24-Stunden-Verfügbarkeit von Sozialarbeiter/innen, welche bei akuten Notfällen in Familien einspringen können - etwa wenn Kindern in Familien mit Alkoholproblemen, mit Beziehungsproblemen oder mit psychischen Krisensituationen konfrontiert sind, brauchen sie die Begleitung eines Erziehers.
Beobachtungsstellen
Gründung einer einzigen oder mehrerer Beobachtungsstellen, zusammengesetzt aus Personen, welche täglich im Sozialbereich arbeiten.
Ziel ist es, die aktiven Organisationen im Bereich der Familien und Minderjährigen sowie deren Tätigkeiten zu dokumentieren. Durch den Austausch dieser Informationen kann die spezifische Zusammenarbeit ausgebaut werden.
Mit einer örtlichen Erhebung kann festgestellt werden, wo Freiwilligenarbeit sinnvoll ist und wo Fachdienste notwendig sind.
In diesen Beobachtungsstellen bzw. Netzwerken sollen Fachleute aus der Theorie wie auch aus der Praxis eingebunden sein.
Zusammenarbeit zwischen Öffentlich und Privat
Die Zusammenarbeit in der sozialpädagogischen Familienarbeit muss zwischen öffentlichen Einrichtungen und privaten Organisationen ausgebaut werden.
Die Bedürfnisse sollen besser erhoben werden, ebenso braucht es aber auch einen besseren Überblick zu den bereits vorhandenen Informationen.
Deshalb soll der Informationsfluss zwischen den gemeinnützigen Organisationen und den Sozialdiensten mehr gepflegt werden.
